Was ist Cybermobbing?

Unter Cybermobbing (hier wird der Begriff synonym zu Cyber-Bullying, E-Mobbing u.Ä. verwendet) versteht man das absichtliche Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen anderer mit Hilfe moderner Kommunikationsmittel – meist über einen längeren Zeitraum.

Gerade bei Cybermobbing unter Kindern und Jugendlichen kennen sich Täter und Zielperson oft auch in der „realen“ Welt. Die Betroffenen haben fast immer einen Verdacht, wer hinter den Attacken stecken könnte.
Cybermobbing geht in der Regel von Personen aus dem eigenen Umfeld aus – der Schule, dem Wohnviertel, dem Dorf oder der Clique. Fälle, bei denen gänzlich Fremde beteiligt sind, sind wenig verbreitet.


Was ist Cybermobbing?

Quelle: Handysector

Folgenschwer

Quelle: Frauennotruf Frankfurt



Was hat das mit Datenschutz zutun?

In vielen Fällen von Cybermobbing wird das „Recht auf informationelle Selbstbstimmung“ und das „Recht am eigenen Bild“ verletzt. Außerdem werden vorhandene Daten missbraucht oder falsche und schädliche personenbezogene Daten in Umlauf gebracht.
Das wird schnell deutlich, wenn wir uns ein paar konkrete Beispiele für Cybermobbing anschauen.
Identitätsklau / „Fake Profil“ Im Sozialen Netzwerk werden beleidigende Inhalte und Fotos zu einer Person auf einer eigenen Profilseite veröffentlicht. Manchmal werden auch falsche Anzeigen geschaltet, z.B. eine Kontaktanzeige mit Adresse und Telefonnummer.
Hassgruppe Eine solche Gruppe wird in Sozialen Netzwerken gegründet, um mit mehreren Leuten eine Person gezielt fertig zu machen. Sie wird beschimpft und lächerlich gemacht.
Peinliche Aufnahmen Bilder und Videos werden per Messenger, E-Mail oder Hochladen auf Webseiten und in Online-Alben verbreitet.
Persönliches und Vertrauliches Private Nachrichten werden an die große Glocke gehängt und intime Bilder und Videos werden verbreitet, z.B. nach einer Trennung.


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